Weimar, 27. November 2010
HSV Weimar I (D) | SV TU Ilmenau I (D) |
|
|
| Schiedsrichter: BSG Einheit Sömmerda (D) |
| Zusammenfassung |
Bereits im Verlaufe der Einspielzeit wurde deutlich, dass Weimar seine Gegner vor allem mit gezielten Aufschlägen unter Druck setzen würde – diese Angaben erschwerten den Ilmenauerinnen dann auch während des gesamten Wettkampfs den gewöhnlichen Spielaufbau. Dabei begann die Begegnung relativ ausgeglichen und die TU-Damen konnten anfangs noch relativ gut mithalten. Die Angriffe der Gastgeber wurden ein ums andere Mal entschärft oder abgeblockt; die eigenen Angriffsaktionen konnten des Öfteren erfolgreich beendet und mit Punkten belohnt werden. Dann schlichen sich allerdings die besagten Fehler in der Annahme ein, welche ein Zuspiel häufig unmöglich machten. Hinzu kamen Abwehrschwierigkeiten: den gegnerischen Außenangreiferinnen gelang es immer wieder, präzise Schläge im Feld der Ilmenauerinnen zu versenken. Weimar hatte damit den ersten Durchgang schnell für sich entschieden. Auch im zweiten Abschnitt waren die TU-Damen über weite Strecken gleichauf mit dem Tabellenführer und konnten Paroli bieten. Vor allem die lobenswerte Aufschlagserie der Außenangreiferin A. Hoffmann setzte den Gegner unter Druck und sorgte für viele Punkte. Bis zu einem Spielstand von 16:16 war ein Sieger noch nicht auszumachen; doch dann nutzten die Gastgeberinnen aus Weimar erneut die Annahmeschwächen ihres Gegners aus, um sich abzusetzen und auch diesen Satz zu gewinnen. Der letzte Abschnitt war für den erfahrenen Tabellenführer dann nur noch Formsache. Immer wieder gelang es Weimar, die Angriffe der Ilmenauerinnen zu entschärfen und selber in Punkte umzuwandeln. Mit sichtbar nachlassendem Selbstbewusstsein agierten die TU-Damen nun und hatten den Gastgeberinnen eine leider kaum noch wirksame Abwehr entgegenzubringen. Zügig war auch dieser Satz zu Gunsten der Spielerinnen aus Weimar ausgegangen. SV TU Ilmenau: Brecht, Breuel, Hoffmann, Kling, Kreische, Mengelkamp, Stuckenholz |
Am kommenden Wochenende reisen die TU-Damen nach Sömmerda – in der Begegnung gegen das momentan auf Platz 11 stehende Team muss unbedingt ein Pflichtsieg her, um sich vom Tabellenkeller ein wenig absetzen zu können. Leider wird die etatmäßige Zuspielerin A. Kreische nicht mit von der Partie sein und durch A. Hoffmann ersetzt werden müssen, wodurch wiederum eine wichtige Spielerin im Außenangriff fehlt. Trotzdem hofft man, das Beste aus dieser Situation machen zu können, um im letzten Spiel in diesem Jahr auswärts wichtige Punkte zu sammeln.