Ilmenau, 08. Januar 2011
SV TU Ilmenau I (D) | VC Altenburg I (D) |
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| Schiedsrichter: Post SV Erfurt (D) |
| Zusammenfassung |
Das Hinspiel gegen die Altenburgerinnen ging mit 0:3 deutlich an die Gäste – einen solchen Ausgang wollte man im Rückspiel unbedingt vermeiden und dem Gegner an diesem Tag eine bessere Gegenwehr bieten, um sich Abstand von den unteren Tabellenplätzen – zu denen auch Altenburg gehört – zu verschaffen. Die Begegnung begann relativ ausgeglichen und beide Teams machten gute Stimmung, Zwischenzeitlich gelang es den Gästen aus Altenburg, sich mit 10:7 Punkten ein wenig abzusetzen. Dies geschah vor allem durch gezielte, kurze Aufschläge, die von den Ilmenauerinnen des Öfteren nicht zu kriegen waren. In einer Auszeit schöpfte man Kraft und stellte sich anschließend mit einer veränderten Annahmeriegel auf die Angaben des Gegners ein – somit wurde wieder ein geordneter Spielaufbau möglich und die verlorengegangenen Punkte konnten aufgeholt werden. Bis zu einem Spielstand von 19:19 Punkten war der Ausgang des ersten Satzes noch nicht klar auszumachen. Dann setzten die TU-Damen ihrerseits die Gäste mit Aufschlägen unter Druck, wodurch man in Führung gehen und den Durchgang schlussendlich noch relativ deutlich gewinnen konnte. Auch im nächsten Abschnitt schenkten sich beide Mannschaften nichts und zeigten einige schöne Spielzüge – die Zuschauer bekamen ein ums andere Mal erfolgreiche Blocks; druckvolle Angriffe und lobenswerte Feldabwehr zu sehen. Leider konnten die Ilmenauerinnen bei einem Spielstand von 19:18 für die Gastgeber dieses Mal den Sack nicht zumachen und Satz 2 ging mit 22:25 knapp an Altenburg. Die TU-Damen erlebten im nächstfolgenden Durchgang dann einen Einbruch: Es klappte nicht mehr viel auf der Seite der Gastgeber; zu viele Eigenfehler der Ilmenauerinnen führten dazu, dass die Spielerinnen aus Altenburg die Oberhand gewinnen konnten und die Gastgeber zusehends mit ihren platzierten Angriffen unter Druck setzten. Auch die Aufschläge der Gäste machten den TU-Damen zu schaffen. Mit 18:25 entschieden die Altenburgerinnen diesen Satz für sich. Im vierten Durchgang gelang es den Ilmenauerinnen dann, sich mit druckvollen Angaben einen 12:4-Punkte-Vorsprung zu erarbeiten. Diesen aufrecht zu erhalten gestaltete sich jedoch nicht einfach: Erneute Unkonzentriertheiten in der Feldabwehr und unklare Aktionen am Netz kosteten die TU-Damen viele Punkte und den Gästen gelang beinahe der Ausgleich des Punktestandes. Glücklicherweise wachten die Gastgeber noch rechtzeitig genug auf und entschieden diesen Abschnitt für sich. Der anschließende Tie-Break war von beiden Mannschaften hart umkämpft: Nachdem sich Ilmenau durch lobenswerte Aufschläge von A. Kreische und erfolgreiche Blockarbeit einen 5:1-Punkte-Vorsprung erarbeiten konnte; boten die Altenburgerinnen anschließend gute Gegenwehr und gingen ihrerseits mit 10:8 Punkten in Führung. Doch auch bei einem Spielstand von 14:13 für die Gäste gaben sich die TU-Damen nicht auf und zeigten – wie schon den ganzen 5. Satz über – weiterhin Kampfgeist. Dieser zahlte sich dann auch aus, denn den Ilmenauerinnen gelang es nach einem erfolgreichen Block und sicheren Angaben von A. Kreische, den Tie-Break doch noch für sich zu entscheiden und damit auch als jubelnder Sieger vom Feld zu gehen. SV TU Ilmenau I: Brecht, Breuel, Kling, Hoffmann, Mengelkamp, Kreische, Stuckenholz |
SV TU Ilmenau I (D) | Post SV Erfurt (D) |
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| Schiedsrichter: VC Altenburg I (D) |
| Zusammenfassung |
Nachdem der angestrebte Pflichtsieg des Heimspieltages geschafft worden war, sollte die Begegnung gegen die auf Platz 6 der Tabelle stehenden Erfurterinnen eher Kür sein. Dass das Ergebnis allerdings so deutlich ausfällt, hatten sich die TU-Damen wohl vorher nicht ausgemalt. Anfang des ersten Durchgangs war den Ilmenauerinnen das vorangegangene 5-Satz-Spiel deutlich anzumerken: Man agierte deutlich unkonzentrierter und langsamer auf dem Feld als im vorherigen Match. Glücklicherweise hatte auch Erfurt sichtlich Probleme, ins Spiel zu kommen. Aufgrund dessen reichte die Leistung der Gastgeber aus, diesen Abschnitt noch deutlich für sich zu entscheiden. Im anschließenden Satz passten sich die TU-Damen leider immer mehr der Spielweise der Erfurterinnen an – teils unklare und unsaubere Aktionen prägten das Spielgeschehen; eine fehlende Absprache der Spielerinnen untereinander tat ihr Übriges. Durch druckvolle Aufschläge von Außenangreiferin A. Hoffmann konnte man sich dann jedoch absetzen und auch hier mit 25:16 noch klar siegen. Der letzte Durchgang war dann nur noch Formsache für die Gastgeber; hier waren dann auch wieder schöne Spielzüge seitens der Ilmenauerinnen zu sehen – die Beweglichkeit auf dem Feld war deutlich besser als in den zwei vorherigen Sätzen, wodurch man frühzeitig in Führung gehen konnte und von nun an auch nichts mehr anbrennen ließ: Nach 52 Minuten Spieldauer gingen die TU-Damen schlussendlich als klare Sieger vom Feld. SV TU Ilmenau I: Brecht, Breuel, Kling, Hoffmann, Mengelkamp, Kreische, Stuckenholz |
Nach diesem erfolgreichen Heimspieltag warten am nächsten Wochenende die auf Tabellenplatz 9 stehenden Aufsteiger aus Suhl auf die TU-Damen. Das Hinspiel konnte 3:1 gewonnen werden; doch haben die Ilmenauerinnen momentan mit einigen personellen Ausfällen zu kämpfen, wodurch auch diese Begegnung nicht einfach werden wird. Es bleibt aber zu hoffen, dass man an diesen guten Start im neuen Jahr anknüpfen und einen weiteren Sieg einfahren kann.