Gera, 19. Februar 2011
Post SV Gera II (D) | SV TU Ilmenau I (D) |
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| Schiedsrichter: USV Jena I (D) |
| Zusammenfassung |
Gegen den unmittelbaren Verfolger in der Tabelle sollte es eigentlich zu einem Sieg reichten. Doch reisten die Ilmenauerinnen auch dieses Mal wieder nur zu sechst an: Die etatmäßige Diagonalangreiferin Helena Klingt fehlte krankheitsbedingt; Zuspielerin Anne Kreische konnte zwar wieder am Spielgeschehen teilnehmen, war allerdings aufgrund einer Muskelzerrung noch leicht angeschlagen. Die Begegnung begann relativ ausgeglichen; jedoch war bei den Gästen aus Ilmenau bereits von Anfang an die Annahmeschwäche sichtbar, welche sich im gesamten Spielverlauf bemerkbar machte. Dadurch gelang es den Gastgebern, sich frühzeitig einen Vorsprung von 5 Punkten zu erarbeiten. Dieser konnte zwar durch eine Aufschlagserie von Mannschaftsführerin Rike Brecht wieder ausgeglichen werden; Gera machte aber weiterhin mit den eigenen Angaben Druck und entschied Satz 1 für sich. Der nächste Abschnitt begann dann verheißungsvoll für die TU-Damen: Durch gute Stimmung und einige schöne Aktionen am Netz verschafften sich die Gäste eine klare Führung. Die Gastgeberinnen ließen sich dadurch allerdings nicht beirren und glichen beim Punktestand von 10:10 aus. Von da an war die Partie auf beiden Seiten hart umkämpft und kein klarer Favorit für diesen Durchgang auszumachen. Nachdem es den Ilmenauerinnen zwei Mal in Folge jedoch nicht gelang, den Satzball zu verwerten, hatten die Gastgeber in zwei Ballwechseln das glücklichere Händchen und gewannen auch diesen Satz. Für Ilmenau hieß es nun, endlich Biss zu zeigen, um das Spiel vielleicht noch drehen zu können. Am Anfang des dritten Durchganges klappte dies auch noch ganz gut und man konnte sich mit 7:2 Punkten absetzen. So schnell dieser Vorsprung erkämpft war, so schnell hatte ihn Gera allerdings auch wieder ausgeglichen und erneut durch druckvolle, gezielte Aufschläge selber in eine Führung verwandelt. Von da an gelang den TU-Damen nicht mehr viel: Es war ihnen nicht mehr möglich, Angriffe erfolgreich zu verwandeln und im gegnerischen Feld zu versenken. Zu oft bereitete der gegnerische Block den Ilmenauerinnen Probleme und auch gelegte Bälle wurden von den kämpferischen Gastgebern immer wieder erfolgreich vom Boden hochgekratzt. Den TU-Damen fehlte in diesem Moment der Spielwitz und der Kampfgeist, wie sie ihn in der Partie gegen Gebesee gezeigt hatten: Man gab sich zu schnell auf und resignierte. Dadurch konnten die Spielerinnen aus Gera diesen Durchgang schnell für sich entscheiden und folglich als klarer Sieger das Spielfeld verlassen. SV TU Ilmenau: Rike Brecht, Wiebke Breuel, Annett Kemter, Anja Stuckenholz, Anne Kreische, Judith Mengelkamp |
Am folgenden Wochenende erwarten die TU-Damen in der heimischen Campushalle den momentanen Tabellenvierten – das SWE Volley Team III – sowie das Team der BSG Einheit Sömmerda, welches sich auf Platz 10 der Thüringenligatabelle befindet. Wenigstens einen Sieg wollen die Ilmenauerinnen dann einfahren und brauchen dafür jede Unterstützung durch viele Zuschauer. Bis dahin sollten auch alle Krankheiten und Verletzungen auskuriert sein, sodass Ilmenau wieder mit dem Stammkader in die Partien starten kann.