Ilmenau, 26. Februar 2011
SV TU Ilmenau I (D) | SWE Volley Team III (D) |
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| Schiedsrichter: BSG Einheit Sömmerda (D) |
| Zusammenfassung |
Gleich zu Beginn des ersten Durchgangs konnte sich Erfurt mit 5 Punkten absetzen. Grund dafür war vor allem eine ungenaue erste Annahme der Gastgeberinnen, wodurch es Zuspielerin A. Kreische schwer fiel, ihre Angreiferinnen wirksam anzuspielen. Aufgrund dessen waren auch die Angriffe der Ilmenauerinnen nicht effektiv genug und konnten immer wieder von den Gästen erspielt werden. Dadurch wurde der Rückstand der Gastgeberinnen stetig größer und Erfurt entschied den ersten Satz für sich. Im nächstfolgenden Abschnitt startete Ilmenau dann konzentrierter und wendete das Blatt: Jetzt waren es die TU-Damen, die ihren Gegner mit platzierten Aufschlägen unter Druck setzten, wodurch der Spielaufbau der Erfurterinnen erschwert wurde. Schnell konnte man sich mit 13:7 Punkten absetzen und hatte sich so ein großes Polster erarbeitet. Dann jedoch ließ die Konzentration und Spielbeteiligung der Ilmenauerinnen wieder nach; Abstimmungsprobleme und mangelnde Beweglichkeit in Annahme und Feldabwehr führten dazu, dass die Gäste aus Erfurt den Vorsprung der TU-Damen rasch verkürzten. Dennoch behielt Ilmenau dieses Mal noch die Oberhand und glich nach Sätzen aus. Nachdem der Beginn des dritten Durchgangs noch relativ ausgeglichen verlief, verletzte sich Außenangreiferin Annett Kemter beim Spielstand von 13:14 unglücklicherweise am Sprunggelenk und fiel somit für den Rest des Spieltages aus. Universalspielerin Aljona Chervakova übernahm von da an ihre Position und konnte sich über den gesamten Spielverlauf im Außenangriff sehr gut behaupten. Doch auch in diesem Satz hatten die Ilmenauerinnen zu oft Probleme, die gegnerischen Aufschläge zielgerecht zur Zuspielerin zu bringen. Den TU-Damen gelang es deshalb nur selten, die Gäste im Angriff unter Druck zu setzen. Die teilweise zu locker geschlagenen Bälle der Gastgeberinnen wurden immer wieder von den Spielerinnen aus Erfurt erkämpft und selber in punktebringende Angriffsaktionen umgewandelt. So ging der dritte Satz an die Gäste. Zu Beginn des vierten Abschnittes gelang A. Chervakova eine lobenswerte Aufschlagserie von 9 Punkten, wodurch man sich eine 12:1-Führung erarbeitete. Diese jedoch minimierte sich im weiteren Satzverlauf aufgrund erneuter Unkonzentriertheiten in der Annahme und Erfurt hätte das Blatt fast noch gewendet – das Polster der Gastgeber war allerdings groß genug, um diesen Durchgang mit 25:23 noch knapp für sich zu entscheiden. Der Sieger in dieser Begegnung musste also im Tie-Break gekürt werden. Hier erwischte eindeutig Erfurt den besseren Start und setzte die TU-Damen verstärkt mit den Angaben unter Druck. Auch die platzierten Angriffe der Gäste waren für Ilmenau des Öfteren nicht mehr zu erkämpfen. Dadurch konnten sich die Spielerinnen aus der Landeshauptstadt einen Vorsprung von 8 Punkten erarbeiten, welcher für die Gastgeberinnen zu groß war, um das Spiel noch drehen zu können. Damit ging der Entscheidungssatz und somit auch der Sieg verdient an die Gäste aus Erfurt. SV TU Ilmenau: Rike Brecht, Wiebke Breuel, Aljona Chervakova, Annett Kemter, Helena Kling, Silke Geißler, Anja Stuckenholz, Anne Kreische |
SV TU Ilmenau I (D) | BSG Einheit Sömmerda (D) |
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| Schiedsrichter: SWE Volley Team III (D) |
| Zusammenfassung |
Das vorangegangene 5-Satz-Spiel war den Ilmenauerinnen in der Begegnung gegen Sömmerda deutlich anzumerken. Man agierte in der Annahme und Feldabwehr nicht mehr beweglich genug, wodurch viele Punkte allein durch Annahmefehler verschenkt wurden. Die Gäste aus Sömmerda gingen mit 16:14 Punkten in Führung, behielten diese bis zum Ende des Durchgangs und hatten sogar den Satzball. Dieser wurde jedoch von den Gastgebern erfolgreich abgewehrt und das Blatt zu Gunsten der Ilmenauerinnen gewendet. Nachdem die TU-Damen also Satz 1 für sich entscheiden konnten, ging man im nächsten Abschnitt schnell in Führung. Auch hier war es wieder A. Chervakova, die durch eine löbliche Aufschlagserie viele Punkte ergattern konnte. Zudem hatte in diesem zweiten Durchgang Silke Geißler ihr Debüt in der Thüringenliga. Nachdem sich Annett Kemter im ersten Spiel verletzt hatte und die Ilmenauerinnen die Partie nur noch zu sechst bestreiten konnten, half die Außenangreiferin aus der 2. Mannschaft des SV TU Ilmenau kurzerhand der Mannschaft aus. S. Geißler konnte sich gut in das Team einfügen und einige Punkte erkämpfen. Aufgrund des erarbeiteten Vorsprungs war der Sieg des zweiten Abschnittes für die TU-Damen nicht mehr gefährdet. Trotzdem kündigten sich vor allem zum Ende dieses Satzes wieder Unkonzentriertheiten an, welche im nächstfolgenden Durchgang massiver wurden. Statt den Sack nun endlich zuzumachen, überließen die Ilmenauerinnen den Gästen aus Sömmerda das Spielgeschehen und hatten ihrem Gegner keine ausreichende Gegenwehr mehr zu bieten. Die leichtfertig geschlagenen und fehlerhaft platzierten Angriffe brachten keine Punkte und ließen das gegnerische Team schnell in Führung gehen. Sömmerda erkämpfte fast alle Bälle der Gastgeber und konnte sich am Netz zumeist durchsetzen. Dieser Satz ging deutlich an die Gäste. Auch im anschließenden Abschnitt erkannte man über weite Strecken keinen Siegeswillen bei den TU-Damen und die schwindenden Kräfte aufgrund des langen Spieltages machten sich immer deutlicher bemerkbar. Durch eine Angabenserie von Diagonalspielerin Helena Kling konnten die TU-Damen gegen Ende des Satzes doch noch die Führung ergattern und Abschnitt 4 noch knapp für sich entscheiden. Der Pflichtsieg des Tages war somit nach einem langen Spieltag geschafft. SV TU Ilmenau: Rike Brecht, Wiebke Breuel, Aljona Chervakova, Annett Kemter, Helena Kling, Silke Geißler, Anja Stuckenholz, Anne Kreische |
Nächste Woche werden die Ilmenauerinnen zu ihrem letzten Spieltag der Saison in Schmalkalden beim momentanen Tabellendritten erwartet. Das Hinspiel ging mit 3:0 an den Schmalkalder Volleyballverein und die TU-Damen werden bemüht sein, als Antwort auf diese klare Niederlage einen rühmlichen Saisonabschluss hinzulegen. Da Außenangreiferin A. Kemter aufgrund ihres Bänderrisses weiterhin ausfallen wird, müssen die Ilmenauerinnen dem Gegner leider ohne sie die Stirn bieten.